Glas in der Architektur

... begehbar?

Lichtdurchlässiges Glas vermittelt Leichtigkeit und Eleganz. Je nach Ausführung und Design entstehen beeindruckende Effekte. Auch Sonderausführungen sind möglich, wie begehbares Glas mit rutschhemmender Beschichtung.

Anwendungen
Komplett verglaste Fußbodenschnitte sind ein wirkungsvolles Stilelement - vor allem wenn sie hinterleuchtet sind.

Die Anwendung von Glasböden, Glasbrücken, Glaspodeste und Glastreppen ist besonder reizvoll bei:
- Ausleuchtung von mehrgeschossigen Räumen
- Mehrdimensionaler Raumbeziehung
- Erlebnisarchitektur - Miteinbeziehung des Benutzers durch emotionelle Herausforderung

Voraussetzungen
Begehbare Verglasungen bestehen in der Regel aus drei oder mehr Einzelscheiben, die je nach Anwendung, Sicherheitsstandard und Belastungssituation aus Floatglas, vorgespanntem Glas oder teilvorgespanntem Glas bestehen. Die Begehbare Verglasung werden nach der ÖNORM 3716-4 bemessen.

Um die Rutschgefahr zu vermindern, besteht die obere Scheibe in der Regel aus ESG mit einer rutschhemmenden keramischen Beschichtung.

Diese Scheibe dient zusätzlich als sogenannte "Verschleißschicht", die die statisch tragenden Scheiben vor stoßartigen Belastungen und Beschädigungen schützt.

Sonderfälle
Betretbare Verglasungen, die nur hin und wieder betreten werden, etwa zu Wartungs- und Reinigungszwecken müssen keine planmäßigen Verkehrslasten tragen.

BEGEHBAR

BEGEHBAR